Die 10 schönsten Burgen und Schlösser in Deutschland

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Platz 1 von 10: Schloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein
Bild: Ximonic , Simo Räsänen (post-processing) & Tauno Räsänen (photograph), CC BY-SA 3.0

Schloss Neuschwanstein bei Füssen im Allgäu ließ König Ludwig II. von Bayern als idealisierte mittelalterliche Ritterburg errichten. Der Grundstein wurde am 5. September 1869 gelegt. Fertiggestellt wurde der Bau nie vollständig, und der König bewohnte ihn nur kurze Zeit.

Grundsteinlegung
1869
UNESCO-Welterbe
2025
Besucher pro Jahr
über 1 Mio.

Wenige Wochen nach Ludwigs Tod im Jahr 1886 wurde das Schloss für Besucher geöffnet. Heute kommen nach Angaben der Bayerischen Staatsregierung jedes Jahr mehr als eine Million Menschen.

Im Juli 2025 nahm die UNESCO Neuschwanstein gemeinsam mit Linderhof, Herrenchiemsee und dem Königshaus am Schachen als „Die Schlösser König Ludwigs II.“ in die Welterbeliste auf.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Burg und einem Schloss?

Eine Burg war im Mittelalter vor allem ein befestigter Wohn- und Wehrbau, oft auf Anhöhen. Ein Schloss diente seit der Renaissance in erster Linie dem repräsentativen Wohnen und war kaum noch auf Verteidigung ausgelegt. Viele Anlagen vereinen Elemente aus beiden Epochen.

Welche Burg in Deutschland ist die längste?

Die Burg zu Burghausen in Oberbayern ist mit 1.051 Metern die längste Burganlage der Welt. Guinness World Records führt sie in dieser Kategorie.

Welche deutschen Schlösser gehören zum UNESCO-Welterbe?

Zum Welterbe gehören unter anderem die Wartburg, die Würzburger Residenz, die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin mit Sanssouci, das Residenzensemble Schwerin sowie seit 2025 die Schlösser König Ludwigs II. mit Neuschwanstein.

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