Platz 8 von 10: Würzburger Residenz

Die Würzburger Residenz der Fürstbischöfe gilt als eines der Hauptwerke des Barocks in Europa. Der Rohbau entstand von 1720 bis 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann, der damals noch ein junger und wenig bekannter Baumeister war. Die Innenausstattung zog sich bis etwa 1780 hin.
- Bauzeit (Rohbau)
- 1720–1744
- Tiepolo-Fresko
- 18 × 30 m
- UNESCO-Welterbe
- 1981
Im Treppenhaus überspannt ein stützenfreies Gewölbe den Raum. Giovanni Battista Tiepolo bemalte es 1752 und 1753 mit einem Fresko der vier damals bekannten Erdteile, das mit rund 18 mal 30 Metern zu den größten zusammenhängenden Deckenfresken überhaupt zählt.
Seit 1981 gehört die Residenz samt Hofgarten zum UNESCO-Welterbe. Sie war die erste Welterbestätte in Bayern.


