Platz 5 von 10: Island: Ein Komitee prüft Vornamen
Wer in Island einem Kind einen Vornamen geben möchte, der noch nicht im offiziellen Register steht, braucht die Zustimmung der Namenskommission Mannanafnanefnd. Das Gremium besteht seit 1991.
- gegründet
- 1991
- zugelassene Namen (2023)
- rund 4.300
Geprüft wird, ob der Name zur isländischen Grammatik passt, nur Buchstaben des isländischen Alphabets enthält und den Träger nicht in Verlegenheit bringen könnte. Das Register umfasste 2023 rund 4.300 zugelassene Namen.
Bekannt wurde 2013 der Fall eines Mädchens namens Blær: Die Kommission hatte den Namen nur für Jungen zugelassen, ein Gericht in Reykjavík entschied jedoch zugunsten der Familie. Pläne zur Abschaffung der Kommission wurden 2020 eingebracht, bisher aber nicht umgesetzt.