Die 8 häufigsten Irrtümer über Hunde

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Platz 6 von 8: Der schuldbewusste Blick zeigt ein schlechtes Gewissen

Gesenkter Kopf, angelegte Ohren, abgewandter Blick: Viele Halter deuten das als Schuldbewusstsein nach einem Missgeschick. Die Kognitionsforscherin Alexandra Horowitz prüfte diese Deutung 2009 in einem Experiment in New York.

Studie von Horowitz
2009

Halter verboten ihren Hunden, ein Leckerli zu fressen, und verließen den Raum. Anschließend erfuhren sie teils Falsches darüber, ob der Hund gehorcht hatte. Der „schuldige“ Blick hing vor allem davon ab, ob der Halter schimpfte, nicht davon, ob der Hund tatsächlich gefressen hatte. Besonders deutlich zeigten ihn gehorsame Hunde, die zu Unrecht gescholten wurden.

Der Ausdruck gilt daher als Reaktion auf das Verhalten des Menschen, etwa als Beschwichtigung. Ob Hunde so etwas wie Schuld empfinden, lässt sich mit solchen Versuchen nicht klären.

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