Die 8 größten Hunderassen

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Sehr große Hunde fallen sofort auf, doch hinter ihrer Größe steckt meist ein bestimmter Zweck. Manche Rassen wurden für die Jagd auf Wölfe und Hirsche gezüchtet, andere zum Schutz von Viehherden oder als Begleiter an Fürstenhöfen. Für die Haltung bedeutet das viel Platzbedarf und bei vielen Riesenrassen eine vergleichsweise kurze Lebenserwartung.

Die Reihenfolge richtet sich nach der Widerristhöhe, die die Rassestandards der Fédération Cynologique Internationale (FCI, Stand 2026) für Rüden als Mindestmaß oder als untere Grenze einer Spanne angeben. Bei gleichem Wert entscheidet die Redaktion. Einzelne Hunde können deutlich größer sein, und weniger verbreitete Rassen wie Landseer oder Kangal liegen in einer ähnlichen Größenordnung. Die Liste zählt von Platz 8 herunter. Auf Platz 1 steht eine Rasse, zu der auch der größte Hund gehörte, den Guinness World Records je vermessen hat.

Platz 8 von 8: Bernhardiner

Der Bernhardiner stammt aus der Schweiz und ist nach dem Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard benannt, das um 1050 gegründet wurde. Vermutlich ab dem späten 17. Jahrhundert hielt man dort Hunde, die auch bei der Rettung von Reisenden eingesetzt wurden. Der bekannteste von ihnen, Barry, soll mehr als 40 Menschen gerettet haben.

Widerrist Rüden
70–90 cm
Nationalhund seit
1884

Laut FCI-Standard messen Rüden 70 bis 90 Zentimeter, Hündinnen 65 bis 80 Zentimeter. Keine andere Rasse dieser Liste hat eine so große Spanne; kräftige Rüden erreichen die Höhe einer Deutschen Dogge. Es gibt eine kurzhaarige und eine langhaarige Variante.

Das Bild vom Rettungshund mit Schnapsfässchen am Hals gilt als Legende. Seit 1884 wird der Bernhardiner als Nationalhund der Schweiz angesehen und heute vor allem als Familienhund gehalten.

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