Platz 2 von 7: Schrecklicher Pfeilgiftfrosch
Nur in einem kleinen Regenwaldgebiet nahe der Pazifikküste Kolumbiens kommt der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) vor. Mit etwa fünf bis sechs Zentimetern ist er der größte Vertreter seiner Familie. Meist ist er leuchtend gelb, orange oder gelbgrün gefärbt; wissenschaftlich beschrieben wurde er 1978.
- Gift pro Frosch
- rund 1 mg
- Länge
- bis 6 cm
- beschrieben
- 1978
Sein Gift setzt er nicht durch Biss oder Stich ein, es sitzt in der Haut. Es handelt sich um Batrachotoxin, eines der stärksten bekannten Naturgifte. Ein wild lebender Frosch trägt Schätzungen zufolge rund ein Milligramm davon, was für zehn bis zwanzig Menschen tödlich sein könnte.
Indigene Gruppen der Region, etwa die Emberá, nutzen das Hautsekret traditionell für Blasrohrpfeile. In Gefangenschaft gezüchtete Frösche sind dagegen ungiftig, weil ihnen bestimmte Beuteinsekten fehlen, aus deren Inhaltsstoffen das Gift entsteht.