Die 7 giftigsten Tiere der Welt

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Platz 4 von 7: Landkarten-Kegelschnecke

Riffe im Indopazifik und im Roten Meer sind der Lebensraum der Landkarten-Kegelschnecke (Conus geographus). Ihr gemustertes Gehäuse wird bis etwa 16 Zentimeter lang. Hinter der unscheinbaren Schale verbirgt sich einer der gefährlichsten Giftapparate im Tierreich.

Gehäuselänge
bis 16 cm
überlieferte Todesfälle
rund 36

Gejagt werden vor allem Fische, und zwar mit einem harpunenartigen Zahn, der mit einer Giftdrüse verbunden ist und sogar Handschuhe oder Tauchanzüge durchdringen kann. Das Gift enthält mehrere hundert verschiedene Wirkstoffe, sogenannte Conotoxine. Ein insulinähnlicher Bestandteil versetzt Beutefische in einen Unterzuckerungsschock.

Für Menschen ist ein Stich lebensbedrohlich. Aus den vergangenen rund 300 Jahren sind etwa drei Dutzend Todesfälle überliefert, ein Gegengift gibt es nicht. Die Medizin untersucht einige Conotoxine dennoch genau, weil sie stark schmerzstillend wirken.

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