Die 8 wichtigsten Tipps für sicheres Online-Banking

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Platz 8 von 8: Umsätze prüfen und im Ernstfall sperren

Unberechtigte Abbuchungen fallen nur auf, wenn jemand hinsieht. Das BSI rät, die Kontobewegungen regelmäßig und in kurzen Abständen zu kontrollieren. Viele Banken bieten zusätzlich Benachrichtigungen bei Umsätzen an.

Sperr-Notruf
116 116
Haftung (§ 675v BGB)
max. 50 Euro

Besteht der Verdacht auf Missbrauch, empfiehlt das BSI, Konto und Onlinebanking-Zugang unverzüglich sperren zu lassen. Möglich ist das über den Sperr-Notruf 116 116, aus dem Ausland unter +49 116 116, oder durch dreimalige Eingabe einer falschen PIN. Danach sollte die Bank sofort informiert werden.

Nach § 675v BGB haftet der Kunde bei missbräuchlichen Zahlungen in der Regel mit höchstens 50 Euro. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann die Haftung den gesamten Schaden umfassen.

Häufige Fragen

Ist Online-Banking per App sicherer als im Browser?

Beides kann sicher sein. Entscheidend sind aktuelle Software, eine App aus vertrauenswürdiger Quelle, ein nicht gerootetes Gerät und die sorgfältige Prüfung der Auftragsdaten. Das BSI betont, dass Banking und TAN-Erzeugung möglichst auf getrennten Geräten laufen sollten.

Was tun, wenn eine Freigabe in der TAN-App erscheint, die nicht selbst ausgelöst wurde?

Die Freigabe nicht bestätigen und die Bank über die bekannte Rufnummer kontaktieren. Besteht der Verdacht, dass Unbefugte Zugriff haben, kann der Zugang über den Sperr-Notruf 116 116 gesperrt werden.

Wer haftet, wenn Betrüger Geld vom Konto abbuchen?

Nach § 675v BGB kann die Bank vom Kunden bei Verlust, Diebstahl oder Missbrauch eines Zahlungsinstruments in der Regel höchstens 50 Euro verlangen. Hat der Kunde vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt, haftet er für den gesamten Schaden.

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