Platz 2 von 8: Auftragsdaten vor jeder Freigabe prüfen
Die TAN ist das letzte Sicherheitsnetz vor einer Überweisung. Bei Verfahren wie pushTAN oder chipTAN werden die Auftragsdaten vor der Freigabe noch einmal angezeigt, in der App oder auf dem Lesegerät. Genau dieser Schritt wird in der Eile oft übersprungen.
Zu kontrollieren sind vor allem Empfänger, IBAN und Betrag. Schadsoftware kann Auftragsdaten im Hintergrund verändern, etwa die IBAN des Empfängers austauschen. Die separate Anzeige macht solche Manipulationen sichtbar.
Das BSI rät außerdem, bei jeder TAN-Abfrage darauf zu achten, dass sie zu einem selbst ausgelösten Auftrag gehört. Erscheint eine Freigabe, ohne dass gerade eine Überweisung oder Änderung veranlasst wurde, darf sie nicht bestätigt werden.