Platz 7 von 8: Kloster Bebenhausen bei Tübingen
Am Rand des Schönbuchs gründete Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen um 1183 ein Kloster, das ab etwa 1190 von Zisterziensern geführt wurde. Mit der Reformation unter Herzog Ulrich endete 1534 das katholische Klosterleben.
- Gründung
- um 1183
- Sommerrefektorium
- 1335
Auffällig ist das gotische Sommerrefektorium von 1335 mit seinem Dachreiter. Später nutzten die württembergischen Herrscher die Gebäude als Jagdschloss, und ab 1556 bestand hier eine evangelische Klosterschule, die der Philosoph Schelling besuchte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg tagte in Bebenhausen bis 1952 der Landtag von Württemberg-Hohenzollern. Heute gehört der Ort zu Tübingen; die Anlage wird von der staatlichen Schlösserverwaltung betreut und ist für Besucher geöffnet.