Platz 6 von 8: Kloster Andechs in Oberbayern
Der „Heilige Berg Bayerns“ ist nach Altötting und Vierzehnheiligen der drittgrößte Wallfahrtsort des Freistaats. Auslöser war ein Reliquienschatz, der 1388 unter einem Altar der ehemaligen Burgkapelle der Grafen von Andechs gefunden wurde.
- Benediktinerkloster
- 1455
- Rokoko-Umgestaltung
- 1751–1755
Herzog Albrecht III. wandelte das bestehende Chorherrenstift 1455 in ein Benediktinerkloster um. Die Wallfahrtskirche erhielt zwischen 1751 und 1755 durch Johann Baptist Zimmermann ihre heutige Rokoko-Ausstattung. In der Schmerzhaften Kapelle wurde 1982 der Komponist Carl Orff beigesetzt.
Viele Besucher kommen auch wegen der Klosterbrauerei, die nur am Ort braut und jährlich über 100.000 Hektoliter herstellt. Andechs ist heute ein Priorat der Münchner Abtei St. Bonifaz.