Die 7 häufigsten Abofallen und wie man sie vermeidet

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Abofallen wirken selten auf den ersten Blick teuer. Kostspielig werden sie, weil kleine Monatsbeträge unbemerkt weiterlaufen oder weil sich ein Vertrag automatisch verlängert. Wie viel eine Falle am Ende kostet, hängt vor allem davon ab, wie lange sie unentdeckt bleibt. Die Auswahl der folgenden sieben Fälle beruht auf typischen Mustern; ihre Reihenfolge ist eine redaktionelle Einordnung, keine Statistik zur Häufigkeit.

Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren mehrere Schutzregeln eingeführt, etwa die Button-Lösung, den Kündigungsbutton und kürzere Vertragslaufzeiten. Der Artikel gibt einen allgemeinen Überblick über diese Regeln und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Dafür sind etwa die Verbraucherzentralen eine Anlaufstelle.

Platz 1 von 7: Kostenlose Probeabos mit automatischer Verlängerung

Kostenlose Probeabos mit automatischer Verlängerung
Bild: KI-generiert

Streamingdienste, Software und Apps locken oft mit einer kostenlosen Testphase. Wird sie nicht rechtzeitig beendet, geht sie häufig nahtlos in ein kostenpflichtiges Abo über, das monatlich oder jährlich abgerechnet wird.

Kündigungsbutton Pflicht
1. Juli 2022
Rechtsgrundlage
§ 312k BGB

Schutz bietet der Kündigungsbutton nach § 312k BGB. Seit dem 1. Juli 2022 müssen Unternehmen, die Abos online verkaufen, eine Schaltfläche mit der Aufschrift „Verträge hier kündigen“ und eine Bestätigungsseite bereitstellen, auch für ältere Verträge. Fehlt sie, kann der Vertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden.

Wer ein Probeabo abschließt, notiert sich am besten gleich das Ende der Testphase. Eine Erinnerung im Kalender kostet nichts und verhindert die ungewollte Verlängerung.

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