Die 7 Haushaltsgeräte, die am meisten Strom fressen

7 / 7

Platz 1 von 7: Durchlauferhitzer und Elektroboiler

Wird das Warmwasser für Bad und Küche mit Strom erhitzt, ist das in vielen Haushalten der größte einzelne Posten. Nach Angaben von co2online erhöht ein Durchlauferhitzer oder Boiler den Stromverbrauch um rund 305 kWh pro Person und Jahr. In einem Vierpersonenhaushalt kommen im Schnitt etwa 1.150 kWh zusammen.

pro Person und Jahr
rund 305 kWh
4-Personen-Haushalt
ca. 1.150 kWh

Der Verbrauch hängt fast direkt von der gezapften Warmwassermenge ab. Lange Duschen und hohe Temperaturen schlagen deshalb unmittelbar auf die Rechnung durch.

Als besonders wirksame Maßnahme gilt ein Sparduschkopf, der die Durchflussmenge begrenzt. Dazu kommen kürzere Duschzeiten und eine Temperatur, die nicht höher eingestellt ist als nötig.

Häufige Fragen

Wie lässt sich der Stromverbrauch eines Geräts selbst messen?

Mit einem Strommessgerät, das zwischen Steckdose und Gerät gesteckt wird. Bei Kühlgeräten empfiehlt co2online, mindestens einen ganzen Tag zu messen und den Wert mit 365 zu multiplizieren. Bei Wasch- und Spülmaschinen ist eine Messung über eine Woche aussagekräftiger.

Verbraucht ein Geschirrspüler mehr Strom als Spülen von Hand?

In der Regel nicht. Laut Umweltbundesamt ist eine voll beladene Spülmaschine im Eco-Programm sparsamer als Handspülen. Ein Gerät der Effizienzklasse A braucht nach Angaben der Verbraucherzentrale etwa 55 kWh für 100 Spülgänge.

Lohnt es sich, ein funktionierendes Altgerät sofort zu ersetzen?

Nicht immer. Bei Kühl- und Gefriergeräten nennt das Umweltbundesamt Verbrauchsschwellen, ab denen ein Austausch ökologisch oder finanziell sinnvoll ist. Darunter ist es oft günstiger, das Gerät weiter zu nutzen. Eine Messung des tatsächlichen Verbrauchs schafft Klarheit.

Mehr Artikel