Platz 2 von 8: Universität Leipzig (1409)
Die Leipziger Universität entstand 1409 aus einem Streit an der Prager Karls-Universität. Nachdem König Wenzel IV. mit dem Kuttenberger Dekret die böhmische Universitätsnation bevorzugt hatte, zogen rund 1.000 deutsche Lehrer und Studenten nach Leipzig. Dort begann noch im selben Jahr der Lehrbetrieb.
- Gründung
- 1409
- Gründer aus Prag
- rund 1.000
- Studierende (2024)
- rund 30.500
Nach Heidelberg ist Leipzig die zweitälteste der heute bestehenden Universitäten Deutschlands. Von 1953 bis 1991 trug sie den Namen Karl-Marx-Universität, danach kehrte sie zu ihrem ursprünglichen Namen zurück.
Unter den bekannten Studierenden finden sich Johann Wolfgang von Goethe, Richard Wagner und Friedrich Nietzsche, aber auch Erich Kästner und Angela Merkel, die hier Physik studierte. Heute sind rund 30.000 Studierende eingeschrieben.