Eine Wüste ist nicht zwingend heiß und sandig. Geografen bezeichnen damit Gebiete, in denen wegen Trockenheit oder Kälte kaum Pflanzen wachsen. Sanddünen machen nur rund 20 Prozent der weltweiten Wüstenfläche aus, häufiger sind Kies-, Geröll- und Felsflächen. Zusammen bedecken Wüsten etwa ein Fünftel der Landfläche der Erde.
Die Reihenfolge ist datenbasiert und folgt den Flächenangaben der englischsprachigen Wikipedia-Liste der Wüsten nach Fläche (Stand 2026), die sich unter anderem auf das CIA World Factbook stützt. Je nach Abgrenzung schwanken die Werte erheblich. Die Wüsten Australiens werden hier einzeln und nicht als Gesamtgebiet gezählt. Die Liste zählt von Platz 7 herunter. Auf Platz 1 steht eine Wüste, in der Wasser zwar reichlich vorhanden ist, aber fast ausschließlich als Eis.
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Platz 7 von 7: Patagonische Wüste
WissenWüste
Die Patagonische Wüste im Süden Südamerikas umfasst rund 673.000 Quadratkilometer und gilt als ausgedehntestes Trockengebiet des amerikanischen Doppelkontinents. Der größte Teil liegt in Argentinien, Chile hat nur an einigen Tälern und an der Magellanstraße Anteil.
Fläche
673.000 km²
Anrainerstaaten
2
Ihre Trockenheit verdankt die Region den Anden. Die Westwinde regnen sich an den chilenischen Hängen ab, östlich des Gebirges kommt nur noch wenig Feuchtigkeit an. In manchen Jahren fallen dort weniger als 100 Millimeter Niederschlag, dazu weht fast ständig ein kräftiger Wind.
Statt Dünen prägen Federgräser, Horstgräser und vereinzelte Sträucher das Bild. Ackerbau spielt kaum eine Rolle, genutzt wird das Land vor allem für extensive Schafhaltung. Die Winter sind lang und kalt, Frost ist häufig.