Die 7 größten Wüsten der Welt

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Platz 1 von 7: Antarktische Wüste

Keine Wüste ist größer als die Antarktis: Sie umfasst rund 14,2 Millionen Quadratkilometer. Im Inneren des Kontinents fallen im Jahr nur wenig mehr als 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, zur Küste hin schneit es mehr.

Fläche
14,2 Mio. km²
Kälterekord Wostok
−89,2 °C
Süßwasser der Erde
rund 70 %

Das Eis, das sich über Jahrtausende angesammelt hat, ist an manchen Stellen bis zu 4.500 Meter dick. Es bindet rund 70 Prozent der Süßwasservorräte der Erde. An der sowjetischen Station Wostok wurden am 21. Juli 1983 minus 89,2 Grad gemessen, ein Kälterekord für Messungen in der Luft.

Nicht alles ist vergletschert: In den Trockentälern des Viktorialands liegt kaum Schnee, dort leben Mikroorganismen, Moose und Flechten. Politisch ist der Kontinent durch den Antarktis-Vertrag von 1959 geregelt, der ihn friedlicher Nutzung und Forschung vorbehält.

Häufige Fragen

Welche ist die größte Wüste der Welt?

Nach Fläche ist es die Antarktis mit rund 14,2 Millionen Quadratkilometern. Zählt man nur Trockenwüsten außerhalb der Polargebiete, liegt die Sahara mit rund 9,2 Millionen Quadratkilometern vorn.

Warum gilt die Antarktis als Wüste?

Entscheidend für den Begriff ist nicht die Hitze, sondern dass kaum Pflanzen wachsen. In der Antarktis liegt das an der Kälte und den geringen Niederschlägen, im Inneren fallen im Jahr nur gut 40 Liter pro Quadratmeter.

Warum unterscheiden sich die Flächenangaben so stark?

Wüsten haben keine festen Grenzen, sie gehen in Halbwüsten und Steppen über. Je nachdem, wie streng eine Quelle abgrenzt und welche Daten sie nutzt, kann sich die Fläche um Hunderttausende Quadratkilometer unterscheiden, etwa bei Gobi und Kalahari.

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