Der Mond ist der einzige Himmelskörper außerhalb der Erde, den Menschen bisher betreten haben, und trotzdem steckt er voller Überraschungen. Seismometer der Apollo-Missionen, Lasermessungen und Raumsonden haben in den vergangenen Jahrzehnten Daten geliefert, die das Bild vom scheinbar toten Trabanten deutlich verändert haben.
Die Reihenfolge dieser Liste ist eine redaktionelle Auswahl, die Zahlen stützen sich auf veröffentlichte Messwerte der Raumfahrtforschung. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht ein Zusammentreffen zweier Zahlen, das am Himmel ein seltenes Schauspiel möglich macht.
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Platz 10 von 10: Ein Mondtag dauert rund einen Monat
WissenMonat
Von einem Sonnenaufgang bis zum nächsten vergehen auf dem Mond im Mittel etwa 29,5 Erdtage. Das entspricht dem synodischen Monat, also dem Zeitraum von Vollmond zu Vollmond.
synodischer Monat
rund 29,5 Tage
Für einen Ort auf der Mondoberfläche bedeutet das rund zwei Wochen ununterbrochenes Sonnenlicht, gefolgt von etwa zwei Wochen Dunkelheit. Eine Lufthülle, die Wärme verteilen könnte, fehlt vollständig.
Diese langen Phasen waren ein Grund, warum die Apollo-Landungen in den Morgenstunden des Mondtages stattfanden: Die Sonne stand dann noch flach, die Schatten machten Krater und Steine gut erkennbar, und die Oberfläche hatte sich noch nicht stark aufgeheizt.