Die 10 erstaunlichsten Fakten über das Meer

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Rund 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, und etwa 96,5 Prozent allen Wassers auf der Erde befinden sich nach Angaben des US Geological Survey (USGS) in den Ozeanen. Trotzdem ist das Meer in weiten Teilen kaum erforscht, und viele seiner Eigenschaften sind erst seit wenigen Jahrzehnten bekannt.

Die folgenden Fakten stützen sich vor allem auf Angaben der US-Meeresbehörde NOAA, des USGS und des Weltklimarats IPCC. Die Reihenfolge ist redaktionell und ordnet danach, wie sehr ein Fakt der Alltagsvorstellung widerspricht. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Platz 1 führt an einen Ort, den bisher nur sehr wenige Menschen erreicht haben.

Platz 10 von 10: Das Salz im Meer stammt größtenteils vom Festland

Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 35 Promille gelöste Salze, also rund 3,5 Prozent seines Gewichts. Den größten Teil davon liefert nach Angaben der NOAA nicht das Meer selbst, sondern das Gestein an Land.

Salzgehalt im Mittel
rund 3,5 %

Regenwasser ist leicht sauer und greift Gestein an. Dabei werden Ionen freigesetzt, die Bäche und Flüsse bis ins Meer tragen. Weil Wasser verdunstet, die gelösten Stoffe aber zurückbleiben, reichern sie sich dort über lange Zeiträume an.

Weitere Quellen liegen am Meeresboden: heiße Quellen, die mineralreiche Flüssigkeiten abgeben, unterseeische Vulkanausbrüche und Salzstöcke, etwa auf dem Kontinentalschelf im nördlichen Golf von Mexiko.

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