Platz 6 von 10: Auch der Mond bebt
Zwölf US-Astronauten betraten zwischen 1969 und 1972 den Mond, und einige von ihnen ließen Seismometer zurück. Bis zum Ende der Messungen 1977 zeichneten die Geräte rund 12.000 Mondbeben auf.
- registrierte Mondbeben
- rund 12.000
- Messzeitraum
- 1969–1977
Die meisten Erschütterungen waren schwach, die stärksten erreichten knapp Magnitude 5. Mehr als die Hälfte der Bebenherde lag in 800 bis 1.000 Kilometern Tiefe. Auslöser sind vor allem die wechselnden Gezeitenkräfte der Erde, die sich mit dem Abstand zwischen beiden Körpern ändern.
Bemerkenswert ist die Dauer: Die seismischen Wellen ließen sich teils bis zu vier Stunden lang verfolgen. Das zeigt, dass das Mondinnere Schwingungen viel schwächer dämpft als das Gestein der Erde.