Platz 9 von 10: Von der Erde aus sind fast 59 Prozent sichtbar
Der Mond dreht sich in genau der Zeit einmal um sich selbst, in der er die Erde umrundet. Diese gebundene Rotation entstand, weil die Gezeitenkräfte der Erde seine Eigendrehung im Lauf der Zeit abgebremst haben. Deshalb zeigt er der Erde immer dieselbe Seite.
- sichtbare Oberfläche
- fast 59 %
- Eigendrehung
- 27,3 Tage
Ganz starr ist der Anblick trotzdem nicht. Weil die Mondbahn leicht elliptisch und geneigt ist, scheint er zu schwanken. Diese sogenannte Libration erlaubt nach und nach Blicke über die Ränder hinaus.
Zusammen mit dem Blickwinkel verschiedener Beobachtungsorte auf der Erde lassen sich so knapp 59 Prozent der Oberfläche sehen. Die übrigen gut 40 Prozent bekamen Menschen erst 1959 auf Fotos einer sowjetischen Sonde zu Gesicht.