Platz 4 von 10: Die Ozeane schlucken den Großteil der zusätzlichen Wärme
Bei der Erderwärmung denken viele zuerst an steigende Lufttemperaturen. Tatsächlich nimmt vor allem das Meer die zusätzliche Wärme auf. Laut dem fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC speicherten die Ozeane zwischen 1971 und 2010 etwa 93 Prozent der zusätzlichen Energie im Klimasystem.
- Wärme (1971–2010)
- rund 93 %
In die Atmosphäre gelangen dagegen nur rund zwei Prozent. Das Meer wirkt damit als großer Puffer, der die Erwärmung an Land und in der Luft bremst.
Folgenlos bleibt das nicht: Wärmeres Wasser dehnt sich aus und trägt so zum Anstieg des Meeresspiegels bei. Außerdem verändert die Erwärmung Lebensräume, etwa für Korallen, die empfindlich auf zu hohe Wassertemperaturen reagieren.