Platz 4 von 7: Waldrapp
Mit seinem nackten, roten Kopf und dem schwarz schillernden Gefieder ist der Waldrapp unverwechselbar. In Mitteleuropa verschwand der Ibis bereits im 17. Jahrhundert, vor allem durch Bejagung und das Plündern der Nester. Weltweit gilt die Art heute als stark gefährdet.
- ziehende Vögel (2021)
- rund 200
- Start in Burghausen
- 2007
Seit 2007 siedelt das österreichische Waldrappteam den Vogel wieder an, unter anderem in Burghausen in Bayern und seit 2017 in Überlingen am Bodensee. Weil handaufgezogene Jungvögel den Zugweg nicht kennen, fliegen ihre menschlichen Zieheltern ihnen in Ultraleichtflugzeugen voraus, ursprünglich bis in die südliche Toskana.
Die ersten Waldrappe kehrten 2011 selbstständig aus dem Winterquartier zurück. Ende 2021 umfasste die ziehende Population in Deutschland, Österreich und Italien rund 200 Vögel, von denen nur ein Teil in Deutschland brütet.