Die 10 gefährlichsten Tiere in Europa

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Platz 9 von 10: Petermännchen

Das Petermännchen ist ein kleiner Fisch, der sich tagsüber im flachen Wasser in Sand oder Schlamm eingräbt. Es kommt unter anderem in der Nordsee, der westlichen Ostsee, im Atlantik und im Mittelmeer vor. Badende treten deshalb gelegentlich versehentlich darauf.

Giftig sind die Stacheln der vorderen Rückenflosse und der Dorn am Kiemendeckel. Ein Stich verursacht sofort sehr starke Schmerzen, Schwellungen und Rötungen, die mitunter wochenlang anhalten. Lebensgefahr besteht in der Regel nicht; in seltenen Fällen treten aber Kreislaufprobleme auf.

Badeschuhe mit fester Sohle bieten guten Schutz. Nach einem Stich sollten Stachelreste entfernt und die Stelle desinfiziert werden. Wärme kann das Gift zersetzen; zu heißes Wasser birgt jedoch die Gefahr von Verbrühungen. Eine ärztliche Abklärung ist ratsam.

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