Die 7 schönsten Mittelgebirge in Deutschland

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Zwischen Norddeutscher Tiefebene und Alpen liegt ein breiter Gürtel aus Mittelgebirgen. Ihre Gipfel erreichen selten mehr als 1000 Meter, untereinander unterscheiden sie sich jedoch stark: Manche sind aus Vulkanen entstanden, andere aus Kalkstein oder Sandstein, und viele wurden über Jahrhunderte vom Bergbau geprägt.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Auswahl, die Landschaft, Kulturgeschichte und Angebote für Wanderer gewichtet. Elbsandsteingebirge und Bayerischer Wald fehlen bewusst, weil sie vor allem als Nationalparks bekannt sind. Die Liste zählt von Platz 7 herunter. Auf Platz 1 steht ein Gebirge, dessen Bräuche und Handwerk weit über Deutschland hinaus bekannt sind.

Platz 7 von 7: Rhön

Die Rhön liegt im Dreiländereck von Hessen, Bayern und Thüringen und ist überwiegend vulkanischen Ursprungs. Ihre runden Kuppen sind abgetragene Reste ehemaliger Vulkane, dazwischen liegen weite, baumarme Hochflächen. Wegen der freien Sicht trägt die Region den Beinamen „Land der offenen Fernen“.

Wasserkuppe
950 m
Biosphärenreservat
1991
Bundesländer
3

Höchster Berg ist die Wasserkuppe mit 950 Metern, zugleich der höchste Punkt Hessens. Sie gilt als Wiege des Segelflugs: Schon 1911 experimentierten Darmstädter Studenten dort, 1920 fand der erste Rhön-Segelflugwettbewerb statt.

Seit 1991 ist die Rhön UNESCO-Biosphärenreservat. Das Leitbild „Schutz durch Nutzung“ zeigt sich etwa am Rhönschaf, einer fast ausgestorbenen Rasse, die heute wieder die Wiesen beweidet. 2014 wurde das Gebiet außerdem als Sternenpark mit besonders dunklem Nachthimmel anerkannt.

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