Platz 3 von 7: Schwäbische Alb
Rund 200 Kilometer lang erstreckt sich die Schwäbische Alb vom Hochrhein bis zum Nördlinger Ries. Sie besteht überwiegend aus Kalkstein aus der Jurazeit. Nach Nordwesten bricht sie mit dem Albtrauf ab, einer bis zu 400 Meter hohen Stufe, auf deren Kanten Burgen wie Lichtenstein und Teck stehen. Der höchste Punkt ist der Lemberg mit gut 1015 Metern.
- Lemberg
- rund 1015 m
- Länge
- rund 200 km
- UNESCO-Welterbe
- 2017
Im Kalk hat das Wasser zahlreiche Höhlen, Trockentäler und Karstquellen geformt. Am bekanntesten ist der Blautopf in Blaubeuren mit seinem intensiv blauen Wasser.
Weltweit bedeutend sind sechs Höhlen im Ach- und im Lonetal. Dort wurden Figuren aus Mammutelfenbein gefunden, darunter die Venus vom Hohle Fels und der Löwenmensch, die rund 40.000 Jahre alt sind. Seit 2017 gehören die „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zum UNESCO-Welterbe.