Die 7 beliebtesten Radwege in Deutschland

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Deutschland hat ein dichtes Netz aus Radfernwegen, viele davon folgen großen Flüssen oder der Küste. Solche Routen sind meist gut ausgeschildert, verlaufen über weite Strecken abseits des Autoverkehrs und lassen sich in Tagesetappen einteilen, an deren Ende Bahnhöfe und Unterkünfte liegen.

Die Reihenfolge stützt sich auf die ADFC-Radreiseanalyse 2026 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, für die mehr als 17.000 Menschen zu ihren Radreisen befragt wurden. Sie misst Beliebtheit, nicht Schönheit im engeren Sinn, ist aber der verlässlichste Anhaltspunkt dafür, welche Strecken Radreisende besonders schätzen. Längenangaben schwanken je nach Quelle und Streckenvariante und sind deshalb gerundet. Die Liste zählt von Platz 7 herunter. Auf Platz 1 steht ein Flussradweg, der gleich mehrere Bundesländer durchquert.

Platz 7 von 7: Donauradweg

Der deutsche Abschnitt des Donauradwegs beginnt in Donaueschingen an der Donauquelle und endet nach rund 600 Kilometern in Passau. Insgesamt führt die Route bis ans Schwarze Meer und ist Teil der europäischen Fernroute EuroVelo 6.

Strecke in Deutschland
rund 600 km
europäische Route
EuroVelo 6

Landschaftlich am eindrucksvollsten ist das Obere Donautal zwischen Mühlheim und Scheer, wo Kalkfelsen, Burgen und Klöster den Fluss säumen. Weiter östlich durchfährt der Weg Ulm, Ingolstadt und Regensburg, wo die Steinerne Brücke den nördlichsten Punkt der gesamten Strecke markiert.

Am Donaudurchbruch bei Kloster Weltenburg zwingen steile Felswände die Route vom Ufer weg. Die meisten Etappen verlaufen jedoch flach, was den Weg auch für weniger geübte Radfahrende geeignet macht.

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