Manche Autos sind im Kino mehr als ein Requisit. Sie bekommen Namen, eigene Fähigkeiten oder eine Verfolgungsjagd, über die noch Jahrzehnte später gesprochen wird. Oft wurden für die Dreharbeiten mehrere Exemplare gebaut, umgebaut und verschlissen, und einige der erhaltenen Fahrzeuge erzielten später Millionenbeträge bei Auktionen.
Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Auswahl. Sie berücksichtigt, wie bekannt ein Wagen heute noch ist, wie stark er mit seinem Film verbunden ist und wie oft er nachgebaut oder zitiert wird. Fernsehserien bleiben außen vor. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht ein Wagen, der seit den 1960er-Jahren in einer ganzen Filmreihe immer wieder auftaucht.
10
Platz 10 von 10: Christine: Plymouth Fury von 1958
Auto1958
In John Carpenters Horrorfilm „Christine“ aus dem Jahr 1983 ist das Auto selbst die Bedrohung. Die Vorlage lieferte Stephen Kings gleichnamiger Roman, der im selben Jahr erschien. Der rot-weiße Plymouth Fury entwickelt darin einen eigenen Willen.
Kinostart
1983
Fury im Jahr 1958
5.303
Echte Fury des Jahrgangs 1958 waren selten: Es gab nur 5.303 Stück, und alle trugen ab Werk eine helle Lackierung. Für den Film kaufte die Produktion deshalb zahlreiche Plymouth-Wracks, darunter auch die verwandten Modelle Belvedere und Savoy, und baute daraus mehrere Filmautos.
Bekannt ist die Szene, in der sich der zerstörte Wagen selbst repariert. Dafür wurde ein Auto mit Hydraulik von innen zusammengezogen, die Aufnahme anschließend rückwärts abgespielt.