Die 8 bekanntesten deutschen Kinderbücher

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Platz 2 von 8: Max und Moritz von Wilhelm Busch (1865)

„Eine Bubengeschichte in sieben Streichen“ lautet der Untertitel der Bildergeschichte, die Wilhelm Busch 1865 beim Münchner Verlag Braun & Schneider veröffentlichte. Für die Rechte erhielt er eine einmalige Zahlung von 1000 Gulden, etwa zwei Jahreslöhne eines Handwerkers.

Erscheinungsjahr
1865
Streiche
7
Sprachen und Dialekte
rund 300

Die beiden Lausbuben stehlen der Witwe Bolte die Hühner, ärgern Schneider Böck und lassen die Pfeife von Lehrer Lämpel explodieren. Am Ende werden sie in der Mühle geschrotet und von Enten gefressen, ein drastischer Schluss, der bis heute auffällt.

Die Geschichte wurde in rund 300 Sprachen und Dialekte übertragen. In den USA regte sie Rudolph Dirks zu den „Katzenjammer Kids“ an, die ab 1897 erschienen und zu den ältesten Comicstrips gehören. Busch gilt deshalb auch als ein Wegbereiter des Comics.

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