Platz 6 von 7: Santorin
Kaum eine Insel ist so stark von einem einzigen Naturereignis geprägt. Eine gewaltige Eruption in der Bronzezeit, nach neueren Datierungen um 1600 v. Chr., ließ den Vulkan einstürzen und hinterließ eine mit Meerwasser gefüllte Caldera, deren Steilwände bis zu 350 Meter aufragen.
- Minoische Eruption
- um 1600 v.Chr.
- Max. Höhe Calderawand
- 350 m
Auf dem Kraterrand liegen der Hauptort Fira und im Norden Oia mit seinen blauen Kirchenkuppeln. In der Mitte der Caldera wächst die Vulkaninsel Nea Kameni, die im 20. Jahrhundert dreimal ausbrach.
Die Asche begrub einst die Siedlung Akrotiri, deren Ausgrabung Straßen, Abwasserkanäle und Fresken freilegte. Auf dem Bimsboden ziehen Winzer ihre Reben zu niedrigen Kränzen, die vor Wind und Austrocknung schützen.